IMGP3115Am 30.12. 2014 machte sich auch dieses Jahr eine Truppe von 20 Jugendlichen auf, um den Jahreswechsel in Meyenburg zu feiern. Nach etlichen Stunden Fahrt mit der Bahn wurden wir mit Kaffee und Kuchen im Haus der Katholischen Landjugendbewegung in Meyenburg empfangen.
Nach einer kurzen Kennlernrunde mit dem Alltags- dem Routine- und dem Schneeball gab es direkt einen Einstieg in das Thema: „Hier fliegt gleich alles in die Luft!". Luftverschmutzung, Treibhauseffekt und CO₂ - Ausstoß der vor allem vom Menschen verursacht wird, wurde bei verschiedenen Spielen thematisiert. Wie groß unsere Füße sind wusste wohl jeder, aber wie groß unser ökologischer Fußabdruck ist, dass konnten wir anhand eines Fragebogens herausfinden.
Das letzte Jahr verabschiedeten wir mit einer Jahresschluss-Andacht und anschließendem geselligem Beisammensein um die Raclette-Geräte. Danach wurde in mehr oder weniger improvisierten Märchen-Theater-Stücken, die hohe Schauspielkunst von uns Teilnehmern gefordert.
Das alte Jahr mit seinen Steinen zurücklassend, schritten wir um 0:00 Uhr durch ein Tor in das Jahr 2015. Unsere Wünsche für das neue Jahr schickten wir mit Raketen in bunten Farben und mit viel Krach zum Himmel. Da war es dann doch nicht mehr so schlimm, dass der Postbote mit dem so heiß ersehnten Paket nicht mehr gekommen war.
Ach! und Franzi, Johanna und Sophia, so eine Helium-Flasche kann man ja immer mal gebrauchen! Vielleicht sogar zum nächsten Jahreswechsel!?

 

 

UWAGA, UWAGA! Die KLJB kommt!

Mit einer Gruppe von 20 Personen startete am 15.08. die KLJB ihre Sommerfahrt vom Berliner Hbf in die Masuren. Jeder mit einem großen Rucksack oder Seesack dazu noch einen Beutel mit Proviant ausgestattet stiegen wir in den Eurocity-Zug nach Posen. In Posen hieß es dann umsteigen in den D-Zug nach Allenstein. Die Fahrt mit offenen Türen und Fenstern sind hier noch möglich. Die weiten Landschaften West- und Ostpreußen zogen am Zugfenster vorbei. Gegen Nachmittag erreichten wir unser Ziel, den Zeltplatz von Sorkwity. Mit Blick auf den See konnten wir unsere Zelte aufschlagen. Der erste Abend in der Gemeinschaft hieß zum ersten Mal gemeinsam kochen. Auf unseren kleinen Spiritus und Gaskochern wurden Nudeln gekocht und leckere Soße bereitet.th IMGP1406
Am Morgen des nächsten Tages erhielten wir unsere Boote. Zügig wurde zusammengepackt und alles verladen. Unsere Route führte uns nun entlang des Flusslaufes der Krutynia über große Seen und schmale Rinnen. Auf dem größten der Seen hielten uns der Wind und die damit verbundenen Wellen in Atem. Es konnten aber alle mehr oder weniger trocken zum Zeltplatz paddeln. In den schmalen Rinnen des Krutyniaflusses mussten wir mehrfach aussteigen. Bei dem niedrigen Wasserstand wären die Boote sonst auf Grund gelaufen. Das waten im Wasser bot aber eine angenehme Abkühlung. Die Landschaft entlang der Strecke erwies sich als äußerst sehenswert. Im Grunde wie die Mecklenburger Seeplatte nur mit mehr Hügeln. Das Wasser ist glasklar und mit vielen kleinen Fischen bestückt. Auch an Land ist eine beeindruckende Artenvielfalt festzustellen, besonders Wasservögel sieht man in großer Zahl. In kleinen Läden in der Nähe der Zeltplätze konnten wir mehrfach unsere Vorräte auffüllen oder einfach nur durch einen Schokoriegel aufwerten. Das Wetter hielt sich, zur Freude aller, die Tage, jedoch wurde es nachts schon empfindlich kühl. Da wir mit einigen anderen Touristen die gleiche Route paddelten traf man sich meist abends auf dem Zeltplatz wieder. Besonders eine Gruppe von Polen lief uns mehrfach über den Weg. Gemeinsam wurde gesungen, gelacht und getrunken.
Zum Abschluss der Tage an denen gepaddelt wurde brachte uns ein klappriger Bus zurück zu unserem Ausgangszeltplatz. Zwischendurch musste der Busfahrer aber noch einen kleinen Abstecher machen um bei Freunden oder Verwandten Eier und Obst abzugeben. Von hier aus führte unser Weg nach Hause über Danzig. Die dortige Jugendherberge mutet sehr einem Weltkriegslazerett an. Wie die 7 Zwerge lagen alle in Reih und Glied nebeneinander. Uns störte dies aber wenig, es war ja nur für eine Nacht. Gleich nachdem das Gepäck verstaut war ging es in die Stadt um die prachtvollen und gut restaurierten Gebäude in den Straßenzüge zu bestaunen. Die verschiedenen Sehenswürdigkeiten wurden abgelaufen und das schöne Wetter genossen.
Als Fazit bleibt: Sowohl die Masuren als auch Danzig sind ein Abenteuer und in jedem Fall eine Reise wert!

 

 

kIMGP9277Vom 28.05 -01.06 ging es für 30 (davon 10 KLJBler) Jugendliche aus unserem Bistum nach Regensburg zum Katholikentag. Dieser stand wie passend zur Stadt unter dem Motto „Mit Christus Brücken bauen“. Ob alt, ob jung, ob groß, ob klein alles strömte an diesem verlängerten Himmelfahrtswochenende in die schöne Stadt an der Donau. Insgesamt waren es 50000 Katholiken und für jeden gab es ein breites Angebot an Veranstaltungen. Von Konzerten, egal ob klassisch oder modern, über Bibelgespräche bis hin zu Vorträgen und Diskussion war alles zu finden. Da wir aber nicht bloß Teilnehmer waren, sondern uns selber aktiv einbringen wollten, fuhren wir als Helfer hin. Wir realisierten die Blockaufteilung im Stadion beim Eröffnungsgottesdienst, bauten Papphocker auf und auch wieder ab, fuhren Paletten mit Material zu den nötigen Stellen, kontrollierten die Eintrittskarten am „Zentrum Jugend“, sperrten Straßen ab und vieles, vieles mehr. Da wir mit den anderen Helfern im Zweischichtbetrieb arbeiteten, hatten natürlich auch wir die Gelegenheit zu Veranstaltungen zu gehen. So besuchten wir z.B. das Konzert der berühmten a cappella Band „Wise Guys“, hörten einen sehr amüsanten Vortrag vom bekannten Psychologen Manfred Lütz und natürlich waren wir auch auf der Katholikentagsmeile. Hier stellten sich alle Bistümer und kirchlichen Organisationen an ihren Ständen mit kleinen Mitmachangeboten vor.kIMGP9344

So konnte man beim Stand des Bistums Mainz Kunstdrucke anfertigen wie zu Gutenbergs Zeiten und am Stand unseres Bistums T-Shirts mit Blindenschrift versehen. Unter den kirchlichen Organisationen und Verbänden interessierte uns natürlich besonders der Stand der Katholischen Landjugend Bewegung (KLJB).

Unser Fazit lautet: Zum Katholikentag zu fahren ist eine super Sache und erst recht als Helfer. Deshalb schon jetzt die Empfehlung für den nächsten Katholikentag. Dieser findet 2016 fast um die Ecke in Leipzig statt.

 

Julius Weber
KLJB Berlin

 

 

 

 

Aufbauschulung der KLJB Diözesanverband Berlin und dem Dekanatsverband Fürstenwalde

Motivation1Was ist eigentlich Motivation? Wofür begeistere ich mich als Gruppenleitung in der Kinder- und Jugendarbeit? Wie kann ich andere damit anstecken? Und wie kann uns ein Pinguin bei all diesen Dingen helfen?

Um auf diese und weitere Fragen Antworten zu finden, luden die KLJB DV Berlin und der Dekanatsverband Fürstenwalde zu einem gemeinsamen Wochenende ins Christian-Schreiber-Haus nach Altbuchhorst ein. Am Freitag, den 25. April 2014, starteten wir mit sieben Teilnehmenden (und vier Teamerinnen und Teamern) in den ersten Abend.

Nach dem Abendessen und dem kurzen Kennenlernen stiegen wir sofort in die Thematik ein: Zunächst sollte der Begriff der Motivation geklärt werden. Jeder erschuf seine eigene Definition, mit der wir am nächsten Tag weiterarbeiteten. Diese kleine Einheit wurde durch ein Video von Eckart von Hirschausen beschlossen: Er berichtet dort von seiner Begegnung mit einem kleinen Pinguin. Auf den ersten Blick wirke es so, als wären Gott bei der Schöpfung einige Fehler unterlaufen. Der Pinguin hätte keine Knie, viel zu winzige Flügel und überhaupt eine recht seltsame Statur. Plötzlich allerdings, sprang er ins Wasser und Hirschhausen fing an zu staunen, mit welch einer Wendigkeit und Schnelligkeit der Pinguin umherschwamm. Das machte ihn darauf aufmerksam, wie wichtig es sei, Menschen in ihrer richtigen Umgebung zu sehen, damit das, was sie können, auch zum Vorschein komme. Diese Erkenntnis nennt er das „Pinguin-Prinzip“.

Doch was braucht es dazu? Um dem ein wenig auf die Spur zu kommen, Motivation2beschäftigten sich die Teilnehmenden am nächsten Morgen mit ihrer eigenen Motivation für das Wochenende. Ziemlich schnell waren wir uns einig, dass man sowohl sich selbst von innen heraus motivieren kann, als auch durch andere motiviert und angesteckt werden kann. Im Laufe des Vormittags brachten wir uns gegenseitig verschiedene Motivationsmodelle und -theorien näher. Nach einer gemeinsamen, sehr sonnigen Bootstour zum Badestrand, machten wir uns darüber Gedanken, welchem Motivationstyp wir wohl entsprechen würden und wie dies mit unseren Gruppen, in denen wir aktiv sind, zusammenpasst.

Mit dieser Grundlage ging es kurze Zeit später ans Eingemachte. Unter dem Thema Motivationsmethoden, gestalteten wir mit viel Kreativität unser eigenes kleines Museum, welches wir im Anschluss zusammen eröffneten. Beim Rundgang konnte man viele Ideen und Anregungen für Gruppenarbeiten und Freizeitgestaltung auf den Plakaten und Bildern entdecken. In einer gemütlichen Runde am Lagerfeuer endete der Samstagabend.

Den Sonntag nutzten wir für den Austausch untereinander. Es konnten konkrete Schwierigkeiten in den jeweiligen Gruppen, in denen die Teilnehmenden aktiv sind, angesprochen werden und gemeinsam wurde nach Lösungsvorschlägen gesucht.

Ein sehr schönes und intensives Wochenende liegt hinter uns. Wir nehmen viel mit – und dies bezieht sich nicht nur auf die Verlängerung der JuleiCa. Ich wünsche allen viel Motivation und Begeisterungsfähigkeit in der Kinder- und Jugendarbeit und nicht zuletzt ein fröhliches Schwimmen in der Umgebung, in der ihr euch am wohlsten fühlt.

ad

 

 

Auch in diesem Jahr fand wieder ein Jugendkreuzberg in Oranienburg statt und die KLJB war dabei. Dieses Mal prozessierten wir allerdings nicht durch die KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen, sondern durch die Innenstadt von Oranienburg.

Der Startpunkt war die Evangelisch-methodistische Kirche. Von hier aus liefen wir zur evangelischen Nikolaikirche. Ziel der Prozession war schließlich die katholische Kirchengemeinde Herz-Jesu.

Die Stationen, an denen wir gesungen und gebetet haben, waren zum einen in den Kirchen und zum anderen auf dem Weg zwischen diesen postiert. Nach dem Kreuzweg kamen wir in der katholischen Gemeinde zusammen.

Jonathan Matzke

Jugendkreuzweg2014